Die Heimat des Einkorns liegt im Gebiet zwischen Euphrat und Tigris. Von dort hat sich Einkorn ab ca. 7600 v. Chr. schrittweise nach Europa ausgebreitet. Während der Bronzezeit war Einkorn eines der Hauptgetreide. Im Laufe der Zeit verlor Einkorn gegenüber Gerste und Emmer immer mehr an Bedeutung und wurde später im Zuge der modernen industriellen Getreideproduktion aufgrund des Ertrags durch neuere Weichweizensorten verdrängt. Lediglich in Italien wurde es noch als Viehfutter verwendet, da mit Einkorn gefütterte Schweine angeblich schneller wachsen, gesünder sind und ein strahlendes Borstenkleid besitzen. Charakteristisch für Einkorn sind das bauchige, weiche Korn sowie der gelbliche Mehlkörper. Die aus Einkorn hergestellten Brote weisen dadurch eine gelbliche Farbe und einen leicht nussigen Geschmack auf.

Aufgrund seiner gesunden Inhaltsstoffe und seines feines Geschmacks wird das Einkorn allmählich wieder entdeckt. Im Einkorn stecken besonders viele Aminosäuren, 50% mehr Proteine als in Weizen, damit unterstützt es das Nervensystem und sorgt für langanhaltende Sättigung. Einkorn ist ebenso reich an B-Vitaminen, Mineralstoffen, Magnesium, Eisen, Phosphor und Zink. Bemerkenswert ist der hohe Gehalt an Carotionoiden, die als natürliche Antioxidantien gelten und sich positiv auf Sehkraft und Immunsystem auswirken.
Trotz seines nicht allzu hohen Kleberanteils eignet sich Einkornmehl bestens für Brote, Backwaren und auch für Pasta-Teige. Eine weitere Spezialität ist der Einkorn-Reis. Es handelt sich dabei um geschliffene Körner, die wie Reis zubereitet werden. Außerdem ist Einkorn leicht verdaulich und als Schonkost geeignet. In Absprache mit dem Arzt kann es eine interessante Alternative für Weizenallergiker sein.

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